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Die letzten Orang-Utans in Borneo

Kommt mit auf eine Reise nach Asien. Landet mit uns auf einer indonesischen Insel – flächenmäßig doppelt so groß wie unsere deutsche Heimat. Das zu Hause von einer ganz besonderen, dem Menschen sehr ähnlichen Spezies.

Der Borneo Orang-Utan ist bereits seit Ende des 20. Jahrhunderts vom Aussterben bedroht. Über 150.000 Menschenaffen sind durch die Entstehung der Palmölplantagen gestorben. Der Lebensraum dieser einzigartigen Lebewesen wird immer kleiner, der Dschungel wird jedes Jahr weiter abgeholzt und nur noch ein kleiner Teil des Lebensraums wird von NRO‘s sowie dem Tourismus geschützt.

Der Borneo Orang-Utan kann als Waldmensch bezeichnet werden, welcher sein zu Hause im Regenwald und in dessen Bäumen hat. Er lebt in großen Nestern, die in nur 10 bis 20 Minuten von Ihm gebaut werden. Ohne den Regenwald ist er nich überlebensfähig, da er sich von heimischen Früchten, Blättern sowie Baumrinden ernährt. Im Gegensatz zu Gorillas sind Orang-Utans Einzelgänger und haben ihr eigenes Revier im Regenwald.

Wie kann man dem Borneo Orang-Utan helfen?

Wie bereits erwähnt ist die stetige Abholzung des Regenwaldes die größte Bedrohung für diese Spezies. Die Palmölindustrie sowie die Gewinnung von Tropenholz hat auf den indonesischen Inseln Borneo und Sumatra überhand genommen, was den Generationszyklus des Borneo Orang-Utans extrem beeinflusst. Beispielsweise benötigt das Orang-Utan Baby im ersten Jahr einen durchgehenden Körperkontakt mit der Mutter. Sie klammern sich an die Seite der Mutter oder auf den Rücken und weichen ihr in dieser Zeit nicht von der Seite. Ähnlich wie bei uns Menschen, oder? Deshalb ist es besonders erschreckend, dass wir so wenig Empathie gegenüber einer Tierart empfinden, welche uns so ähnlich ist.

 

Kleine Taten – Große Wirkung!

  1. Fangt an ein neues Bewusstsein zu entwickeln.

Was wir tun können? Hinterfragen! Hinterfragt Naturprodukte – achtet auf Inhaltsstoffe und überlegt zweimal, ob das Produkt wirklich nötig ist. Überlegt auch beim Drucken, ob es wirklich nötig ist, die Abholzung der Wälder zu unterstützen und somit auch dem Borneo Orang-Utan sein zu Hause zu nehmen. Schon kleine Schritte können große Wirkung haben.

  1. Unterschreibt Petitionen.

Ihr denkt ihr könnt nichts bewirken? Beim Schutz des Regenwaldes zählt jede einzelne Stimme! Wenn ihr keine Geldspenden machen könnt, gebt einfach Eure Stimme ab. Denn auch Deutschland ist ein großer Abnehmer von Palmöl. Die Länder, die es erschreckend finden, wie viel Regenwald in Indonesien abgeholzt wird, sind die, die letztendlich eine nicht zu verachtende Menge konsumieren. Paradox, oder?

  1. Besucht die Orang-Utans!

Um sich ein besseres Bewusstsein zu schaffen, ist es meistens vom Vorteil, die Situation vor Ort mit eigenen Augen zu sehen. Seht Euch die endlosen Palmölplantagen an und den damit einhergehenden Schwund des Lebenraumes der Orang-Utans. Wir wollen Bewusstsein schaffen und bieten auch deshalb Rundreisen durch Borneo in Verbindung mit einem traumhaften Fluss-Cruise inmitten des Dschungels an.

Auf dieser Reise besucht ihr die Orang-Utans in einem Rehabilitationscenter zur täglichen Fütterung.

Das Reservat, welches keine Zäune hat, wurde für die verwundeten Orang-Utans gegründet und mit Herzblut aufgebaut. Auch Baby Orang-Utans, die ihre Mutter verloren haben, werden in das Center gebracht, sowie Orang-Utans, die in früherer Gefangenschaft lebten und oft misshandelt wurden. Bei der morgentlichen und abentlichen Fütterung im Reservat kann man die sonst frei lebenden Orang-Utans einmal aus der Nähe sehen. Ein einmalilges Erlebnis!

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Erfahrungen von unseren Reisenden

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